Die Vegetariere stellen sich ja immer als so gute Menschen dar, weil sie kein Fleisch essen und damit dazu beitragen, dass die armen Tiere nicht leiden müssen. An und für sich eine noble Idee. Aber man kann es auch mal aus der Sicht sehen, dass die guten und so selbstlosen Vegetarier ja eigentlich erst daran schuld sind, dass die Tiere mit irgendwelchen komischen Sachen gefüttert werden müssen. Es heisst ja auch "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg". Dieser Satz ist ja nicht so ganz von der Hand zu weisen
Durch die immer weiter steigende Zahl der Vegis wird für die ach so armen Tiere das Futter immer knapper, also sind die Bauern um noch einigermaßen wirtschaftlich arbeiten zu können darauf angewiesen, andere Futterquellen auszuloten um ihre Tiere satt zu bekommen. Denn die Vegis futtern ja grad das, was der liebe Gott eigentlich für die Tiere geschaffen hat. Um die fehlenden Vitamine und Mineralstoffe aus dem guten Futter wieder wett zu machen bekommen die armen Kleinen dann allerhand Medikamente und Chemie ins Futter gemischt. Somit hätten wir unseren Teufelskreis schon gebaut.
Versteht mich nicht falsch, ich respektiere es, wenn jemand so leben will, aber überlegt mal aus dieser Sicht, was ihr den Tieren antut
Das Schlachten der Tiere geht nach meinen Informationen in Deutschland sehr human von statten, ich hab mir das mal so richtig im Detail von einem Schlachter erklären lassen. Gut, bei den ganz großen mag das alles vielleicht anders zu gehen, aber man kauft sein Fleisch ja auch nur beim Metzger seines Vertrauens. Fleisch von großen Handelsketten kommt ja meist eh nicht wirklich aus Deutschland und schon garnicht vom Bauer, der auf dem "Land" lebt.
In unserer Gesellschaft wird einem ja durch so Sprüche wie "Geiz ist geil" immer schon eingebleut, dass billig gut sei. Man mag ja bei vielen Dingen keinen Unterschied merken, aber beim Fleisch, Gemüse und auch bei der Technik merkt man den krassen Unterschied! Da zahl ich lieber mehr für weniger um gute Ware zu bekommen. Aber dazu mehr an gleicher Stelle zu anderer Zeit.
Aber Hallo mein Lieber
Wenn du dir aber mal überlegst, wieviel Fleisch verrottet (speziell das billige) weil eben so viel in der Massenproduktion unnötig hergestellt wird – dass mehr als 50% der Milchprodukte von vornherein zum WEGWERFEN hergestellt werden, weil zum einen der Kunde ne Auswahl haben soll – ob da jetzt Ehrmann, Danone, Gut&Billig oder Hinz&Kunz auf dem Erdbeerjoghurt steht ist doch aber scheißegal! – und zum anderen weil die EU sinnlose Vorschiften bezüglich Produktion und Abnahme was Milcherzeugnisse hat!
“Human” sind Schlachtermethoden vielleicht in einem Kuhkaff außerhalb des Großstädtischen Einzugsgebiets – aber der Großteil der Schlacherei ist abartig! Die Hüner werden z.B. in großen Massen mit zusammengebundenen Füßen an Haken gehängt, mit dem Kopf durch ein Elektroschock-Wasserbad gezogen (und wenn die im Überlebentrieb den Kopf aus dem Wasser strecken werden sie nicht betäubt vor dem folgenden Procedere) und dann Federn runter, Kopf ab usw.
Schweine (die übrigens hochsensibel sind – 10% sterben bei den Strapazen im Massentransport) werden wie auf dem Fließband in die Schlachthalle geschleust, wo sie vorher schon die Schreie der Vorgänger gehört haben, wo es noch nach Blut und Angstschweiß riecht, dann bekommen sie einen Elektroschock + Bolzenschuß (alles schön schnell und fehlerbehaftet, denn Zeit ist Geld), werden in eine Art Grill gesteckt wo durch Hohe Hitze die Borsten von der Haut gesengt werden (und weisst du wie oft die armen Tiere nicht tot sondern nur betäubt bzw. verletzt sind wenn das alles gemacht wird?).
Ist dir aber immerhin zu Gute zu halten, dass du auf die Qualität achtest und bei deinem “Hausmetzger” um die Ecke im Kuhkaff dein Fleisch holst und nicht bei Gut&Billig, bei dem ist die Schlachtermethode meist wirklich noch human, da sorgfältig und nicht wie am Fließband mit den Tieren gearbeitet wird.